Arbeitsschwerpunkte

Während der Schwerpunkt meiner Forschungen in den 1980er Jahren im Bereich der Neuen Sozialen Bewegungen lag, hat sich mein Arbeitsschwerpunkt in den neunziger Jahren in den Bereich der Umweltsoziologie und der Forschung zu Nachhaltiger Entwicklung verschoben. Während nach der Gründung der deutschen Sektion für Umweltsoziologie (zusammen mit Ulrich Beck) zunächst die theoretische und empirische Weiterentwicklung umweltsoziologischer Forschungsperspektiven im Vordergrund stand, rückten gegen Ende der neunziger Jahren die verschiedenen Fragestellungen und Felder der Forschung zu Nachhaltiger Entwicklung in den Vordergrund. Meine Arbeitsschwerpunkte lagen seither in den Bereichen:

  • Entwicklung der Umweltsoziologie
  • Sozial-ökologische Transformationsforschung
  • Nachhaltiger Konsum & nachhaltige Lebensstile
  • Ernährung, Agrar- und Konsumwende
  • Diskurs & Kommunikation nachhaltiger Entwicklung
  • Politik der Nachhaltigkeit (institutionelle Aspekte, Nachhaltigkeitsstrategien)
  • Lokale Nachhaltigkeitsprozesse (Lokale Agenda 21)
  • Umweltbewegungen/NGOs/lokale Initiativen
  • Methodische Fragen der Inter- und Transdiziplinarität

In den letzten Jahren rückte dabei, neben resümierenden Arbeiten (vgl. K.-W. Brand, 2014. Umweltsoziologie, Beltz/Juventa), die globale Perspektive sozial-ökologischer Transformationsdynamiken in den Vordergrund (vgl. K.-W. Brand, Hrsg., 2017. Die sozial-ökologische Transformation der Welt. Ein Handbuch, Campus). Weiterhin bleiben aber auch die komplexen, widersprüchlichen Dynamiken urbaner Nachhaltigkeitstransformation im Spannungsfeld von Klimawandel, globalen Umbrüchen, digitaler Revolution und wachsenden sozialen Konflikten ein zentraler Schwerpunkt  meiner Forschungsarbeiten. Hier liegt auch der Fokus aktueller Beratungstätigkeiten.

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